Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber

χρ τ +

Das ist kein Plädoyer für oder gegen Abstinenz. Zumal es kein Schaden sein muss, sich nach einem weiteren Schluck Alkohol in einer Situation wiederzufinden, die das obige Zitat von Dorothy Parker ausmalt.

Der Juni, der erste richtige Sommermonat des Jahres bietet sich an, um ein paar Kilo zu entschlacken. Materielle Lebensmittel, sprich u.a. Essen, werden vom Körper weniger eingefordert, wenn – alles ist ein 0 Summen-Spiel – Sonnenpartikel schon um 5 Uhr morgens den Körper erreichen und die Abendsonne ein Einschlafpartner* ist. (Nicht zu verwechseln mit dem Mitschlafpartner*.)

Zu den Weihnachtstagen die runde Gans, die pralle Ente, der stramme Karpfen. Aufgeblähte  Endzeitstimmung! Passt zu den Jahresenden. Osterfeiertage: Lamm und Eier. Weniger Fruchtbarkeits- als Schutzsymbolik von etwas neuem, einem Moment des Anfangs mit allen Wegen offen.

Und jetzt Pfingsten, das am wenigsten schwergewichtige Fest in jedem Belang, weniger Fett, weniger Prozentpunkte (gilt insbesondere für die deutsche Sozialdemokratie). Dafür mehr Freibewegung, mehr Geist, mehr Kreativität von leichter Hand.